Kunst, Kultur und Bildungsangebote in der Richterstraße 4&6

Autor: Goase-eV (Seite 1 von 3)

Frühlingsfest

Housing-Action-Days

Vom 23.-29.03.2026 finden in Leipzig unter dem Motto „Gemeinsam für faire Mieten und gutes Wohnen“ die Housing Action days statt und wir machen mit.

Wir zeigen euch unser selbstverwaltetes Hausprojekt (Teil der SoWo e.G – Solidarisch Wohnen Leipzig) und was sich gerade alles auf der Baustelle tut:
🔧 Elektro- und Dachbaustelle
🌿 unseren 2.500 m² großen Garten
🏠 Einblicke in die Geschichte des Hauses (Baujahr 1924)

Außerdem gibt es den Audiowalk „GehSchichten unserer Häuser“ – mit Geschichten von Bewohner:innen, Historiker:innen und Archivaufnahmen aus dem Viertel (ca. 1 Stunde).

Kommt gern vorbei, bringt Freund:innen mit und schaut euch solidarisches Wohnen live an.

Buchpräsentation mit Lesung – Entfällt wegen Krankheit

Rainer Maria Rilke zum 150. Geburtstag und 100. Todestag

Der Wiener Tausendsassa Otto Brusatti liest aus Rainer Maria
Rilkes „Duineser Elegien“, den „Aufzeichnungen des Malte Laurids
Brigge“ und seinen ganz aktuellen „10 NEU – Duineser Elegien“.
Er performt, flüstert und flirtet.


Rilke hatte eine enge Beziehung zu Leipzig, er beendete 1910 in
einem kleinen Turmzimmer in Leipzig-Gohlis, Richterstraße 27, eines
seiner wichtigsten Werke: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids
Brigge“.
Mit seinem Verleger Anton Kippenberg und dessen Frau verband Rilke
eine legendäre Freundschaft. Wir feiern in direkter Nachbarschaft …


… Köstlichkeiten wie stets wohl oder vielleicht vorhanden
… der Eintritt, das Besuchen, das Erleben – ist frei wie immer
… es gibt die Vielfalt der Künste dort!



im Rahmen von „Leipzig liest“ zur Buchmesse in Leipzig 2026

2. Advent im Goase-Garten

Wir laden euch herzlich ein, den 2. Advent gemeinsam mit uns zu verbringen!

Freut euch auf Lagerfeuer, Plätzchen und Glühwein – und natürlich gemütliches Beisammensein in vorweihnachtlicher Stimmung. Wir freuen uns, dass der Chor TUMULT auch in diesem Jahr wieder mit seinen Räuer*innen-Liedern für die musikalische Unterstützung sorgt.

Tag des offenen Denkmals 2025

Wir sind wieder dabei!
Zum Tag des offenen Denkmals, deutschlands größter Kulturveranstaltung öffnen wir inmitten unserer Baustellenarbeit die Tore und haben ein kleines Programm zusammen gestellt, um die Geschichte der Braunkohlenindustrie, unseres „bedeutenden sozialhistorischen“ Hauses und des Denkmal-Gartens erlebbar zu machen.

Wir öffnen das Haus und insbesondere unseren Garten für Erkundungen, Führungen und Werkstattbesichtigungen an.

Da das Denkmal derzeit renoviert ist, gibt es viele Details zu sehen sowie ein Interview mit der Architektin und der Stadtteilkonservatorin und dem Denkmalkoordinator. Sie können unsere Fensterbaustelle zur Aufarbeitung der originalen Doppelkastenfenster besichtigen sowie in künstlerischen Videoarbeiten mehr über die Geschichte(n) des Hauses erfahren.

Der denkmalgeschützte Parzellengarten aus der Reform-Zeit wird überdies in den nächsten Jahren weiter instand gesetzt und wir führen durch die Anlage und geben Einblicke in die Planungen für die Zukunft des Gartens.

Hinweise

Es gibt eine Gartentoilette.

Es gibt Rollstuhl-Rampen.

-> hier zur Webseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

KONSTELLATIONEN V:  Lücken, die nicht schließen – jüdisches Leben und Kohlenindustrie in Zentrum Nord

PROGRAMM 31.08. bis 08.09.24
(im Rahmen der Leipziger Tage der Industriekultur, der Nacht der Kunst und dem Tag des Offenen Denkmals)

Samstag., 31.08.2024 / 16-20 Uhr
16.00 Ausstellungseröffnung Konstellationen V mit Sekt
#machdeinkreuz
Gartenbar im Goase Garten
17.00 Premiere Hörspiel Der Widerhall des Caro-Petschek-Prozesses 
17.45 Erinnerungen an eine Nachbarschaft Podium mit Kurator:innen und Künstler:innen
18.30 Tomate wird 17! Geburtstagsfeier für einen Kater

Sonntag., 01.09.2024 / 16:00- 20Uhr
Ausstellung Konstellationen V
#machdeinkreuz
Gartenbar im Goase Garten
17.00 Führung durch die Ausstellung und Artist Talk
19.00 Live-Musik Abgesang: Der Musikabend nach der Wahl – für ein gutes Miteinander gegen Populisten mit Ofer Löwinger und Alireza Rismanchian

Montag., 02.09.2024 / 17-19Uhr
Ausstellung Konstellationen V geöffnet
Gartenbar

Mittwoch., 04.09.2024 / 17-19Uhr 
Ausstellung Konstellationen V geöffnet
Gartenbar

Donnerstag., 05.09.2024 / 17-19Uhr 
Ausstellung Konstellationen V geöffnet
Gartenbar

Freitag., 06.09.2024 / 17-21 Uhr
Ausstellung Konstellationen V geöffnet
19.00 Filmscreening Erinnerungen an eine Landschaft – für Manuela 
Gartenbar
Workshop

Samstag., 07.09.2024 / 20-23 Uhr
Ausstellung Konstellationen V geöffnet zur NACHT DER KUNST
21.00 Live-Musik im Garten von helen of troy
Gartenbar
Workshop

Sonntag., 08.09.2024 10-18 Uhr
Ausstellung geöffnet TAG DES OFFENEN DENKMALS
11.15 Stadtteilführung Von Häusern und Menschen – jüdisches Leben um den Nordplatz mit Annekatrin Merrem und Elisabeth Guhr
14.00 Hörspiel Der Widerhall des Caro-Petschek-Prozesses 
Publikumsgespräch mit den Künstler*innen und Podium Wir waren Nachbarn mit Elisabeth Guhr & Weitere
15.00 Stadtteilrundgang mit Live-Audiodeskription GehSchichten unserer Häuser
17.30 Live Audiodeskription durch die Ausstellung Konstellationen V
Gartenbar mit Kaffee und Kuchen

Gefördert durch die Stadtbezirksförderung Leipzig Mitte

KONSTELLATIONEN V:  Lücken, die nicht schließen – jüdisches Leben und Kohlenindustrie in Zentrum Nord

Die intermediale Themen-Woche KONSTELLATIONEN V beleuchtet Industriegeschichte der Kohle und Nachbarschaft in Leipzig Zentrum Nord.

1924 errichtete das Mitteldeutsche Braunkohlensyndikat ein Wohnhaus in der Richterstraße 4+6 für ihre leitenden Beamten. Hier, im jungen Stadtteil Zentrum Nord/Gohlis Süd, boten ihnen diese stattlichen Wohnungen im Reformstil ein modernes Zuhause. Damals beheimatete das Viertel eine lebendige jüdische Gemeinde und stand mit dem neuen Verwaltungsgebäude sowie dem Wohnhaus des Syndikats am Anfang einer neuen Ära in Leipzig – Aufbruchsjahre.

Die fünfte Ausgabe der Konstellationen verknüpft durch künstlerischen Positionen die Geschichte der Industrie, der Bewohner*innen und der Nachbarschaft, die aus vielen jüdischen Familien Leipzigs bestand.

Verschiedene Künstler*innen zeigen Arbeiten, die sich ästhetisch wie dokumentarisch mit dem Erbe der Mitteldeutschen Kohlenindustrie und der Nachbarschaft 1924 auseinandersetzen – dem Jahr, in dem das Wohnhaus in der Richterstraße 4+6 erbaut wurde. Die Ausstellung findet im denkmalgeschützten Garten sowie auf dem Dachboden und im Keller des einstigen »Beamtenwohnhauses« des MBS statt.

Im idyllischen Garten finden zudem Workshops, Hörspiel-Aufführungen, ein Filmscreening, Podiumsgespräche und Live-Musik statt. Drumherum laden wir Nachbar*innen und Besucher*innen zum Verweilen im Garten, zum Austausch und Gesprächen ein.

Am 8. September um 15 Uhr wird ein Live-Audiodeskription-Stadtrundgang für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten, gefolgt von einer Führung durch die Ausstellung. Die Ausstellung wird auch von Gebärdendolmetschern begleitet. Ermöglicht wird diese Barrierenreduzierung durch eine Förderung der Aktion Mensch.

G A R T E N W O R K S H O P

Liebe Goasianer*innen, Nachbar*innen und Freund*innen,

wir laden Sie/Euch zum gärtnerischen Workshop in unsere große grüne Oase ein.

Der Regen hat dem Grün in diesem Jahr viel Kraft geschenkt und die Sträucher und Blumen wachsen und gedeihen. Damit der Garten in seiner Vielfalt jedoch weiter genutzt bleiben kann, muss an der ein oder anderen Stelle auch mal die Schere ran um Wege und Sitzplätze frei zu halten und genug Licht für alle zu erhalten.

Deshalb wollen wir gemeinsam am

Samstag, 10.08.2024 ab 10:30 Uhr 

im Garten des Goase e.V. (Richterstr. 4&6)

werkeln, schneiden und buddeln.Wir zeigen, welche Sträucher welchen Schnitt gut finden, beachten dabei die Vorgaben der Vogelschutzzeiten, sinnieren über gutes Kompostieren, identifizieren invasive Pflanzen und weisen sie in ihre Schranken und erfreuen uns an der Vielfalt.

Wer eine Gartenschere und Handschuhe hat, gerne mitbringen.

Wir sorgen für eine gemeinsame Kaffeepause.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Euer Goase e.V.

Gerda Taro Geburtstag & Richterstraße 2 Bewohner*innen

Elisabeth Guhr berichtet von ihren Recherchen über Gerda Taro in Leipzig und von den einstigen Bewohner*innen der Richterstraße 2 (heute Hauslücke), unter anderen der jüdischen Eigentümerfamilie Klein-Fein.

Gerda Taro hätte am 01. August 2024 ihren 114. Geburtstag. Sie lebte einst in der Springerstraße, rebellierte gegen die Nazi-Autorität, engagierte sich vehement gegen faschistische Politik und wurde mit ihren Fotografien weltberühmt.

Spontan wird Stadtteilgeschichts-Sammlerin Elisabeth Guhr von ihren Recherchen über Gerda Taro in Leipzig berichten. Anschließend gibt sie auch Einblicke zu den einstigen Bewohner*innen der Richterstraße 2 (heute Hauslücke), unter anderen der jüdischen Eigentümerfamilie Klein-Fein.

Kommt gern vorbei, es gibt Sekt zum Geburtstag und einen kurzen spannenden Exkurs in die Geschichte der Gerda Taro und des Hauses Richterstraße 2…

Wir freuen uns über alle Spontanen und Interessierten

Euer Goase eV

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