Der Wiener Tausendsassa Otto Brusatti liest aus Rainer Maria Rilkes „Duineser Elegien“, den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ und seinen ganz aktuellen „10 NEU – Duineser Elegien“. Er performt, flüstert und flirtet.
Rilke hatte eine enge Beziehung zu Leipzig, er beendete 1910 in einem kleinen Turmzimmer in Leipzig-Gohlis, Richterstraße 27, eines seiner wichtigsten Werke: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Mit seinem Verleger Anton Kippenberg und dessen Frau verband Rilke eine legendäre Freundschaft. Wir feiern in direkter Nachbarschaft …
… Köstlichkeiten wie stets wohl oder vielleicht vorhanden … der Eintritt, das Besuchen, das Erleben – ist frei wie immer … es gibt die Vielfalt der Künste dort!
im Rahmen von „Leipzig liest“ zur Buchmesse in Leipzig 2026
Wir laden euch herzlich ein, den 2. Advent gemeinsam mit uns zu verbringen!
Am Sonntag, den 07. 12. 2025 ab 16 Uhr in der Richterstraße 4 & 6, im Garten.
Freut euch auf Lagerfeuer, Plätzchen und Glühwein – und natürlich gemütliches Beisammensein in vorweihnachtlicher Stimmung. Wir freuen uns, dass der Chor TUMULT auch in diesem Jahr wieder mit seinen Räuer*innen-Liedern für die musikalische Unterstützung sorgt.
Wir sind wieder dabei! Zum Tag des offenen Denkmals, deutschlands größter Kulturveranstaltung öffnen wir inmitten unserer Baustellenarbeit die Tore und haben ein kleines Programm zusammen gestellt, um die Geschichte der Braunkohlenindustrie, unseres „bedeutenden sozialhistorischen“ Hauses und des Denkmal-Gartens erlebbar zu machen.
Kommt vorbei zwischen 12 bis 18 Uhr in der Richterstraße 4+6
Wir öffnen das Haus und insbesondere unseren Garten für Erkundungen, Führungen und Werkstattbesichtigungen an.
Die Führungen finden um 12:30 Uhr, 14:30 und 16:30Uhr statt.
Da das Denkmal derzeit renoviert ist, gibt es viele Details zu sehen sowie ein Interview mit der Architektin und der Stadtteilkonservatorin und dem Denkmalkoordinator. Sie können unsere Fensterbaustelle zur Aufarbeitung der originalen Doppelkastenfenster besichtigen sowie in künstlerischen Videoarbeiten mehr über die Geschichte(n) des Hauses erfahren.
Im Garten gibt es Kaffee und Kuchen sowie gekühlte Getränke und schattige oder sonnige Sitzgelegenheiten.
Der denkmalgeschützte Parzellengarten aus der Reform-Zeit wird überdies in den nächsten Jahren weiter instand gesetzt und wir führen durch die Anlage und geben Einblicke in die Planungen für die Zukunft des Gartens.
Zudem bieten wir ein extra Programm für Blinde und Sehbehinderte Menschen: Eine Live-Audiodeskription für einen Stadtquartiers-Rundgang ab 15 Uhr.
Und Olav Amende liest: Eine Lesung „Flurstück 3587/3588. Gedicht auf ein Haus“ um 17 Uhr
PROGRAMM 31.08. bis 08.09.24 (im Rahmen der Leipziger Tage der Industriekultur, der Nacht der Kunst und dem Tag des Offenen Denkmals)
Samstag., 31.08.2024 / 16-20 Uhr 16.00 Ausstellungseröffnung Konstellationen V mit Sekt #machdeinkreuz Gartenbar im Goase Garten 17.00 Premiere Hörspiel Der Widerhall des Caro-Petschek-Prozesses 17.45Erinnerungen an eine Nachbarschaft Podium mit Kurator:innen und Künstler:innen 18.30 Tomate wird 17! Geburtstagsfeier für einen Kater
Sonntag., 01.09.2024 / 16:00- 20Uhr Ausstellung Konstellationen V #machdeinkreuz Gartenbar im Goase Garten 17.00 Führung durch die Ausstellung und Artist Talk 19.00 Live-Musik Abgesang: Der Musikabend nach der Wahl – für ein gutes Miteinander gegen Populisten mit Ofer Löwingerund Alireza Rismanchian
Montag., 02.09.2024 / 17-19Uhr Ausstellung Konstellationen V geöffnet Gartenbar
Mittwoch., 04.09.2024 / 17-19Uhr Ausstellung Konstellationen V geöffnet Gartenbar
Donnerstag., 05.09.2024 / 17-19Uhr Ausstellung Konstellationen V geöffnet Gartenbar
Freitag., 06.09.2024 / 17-21 Uhr Ausstellung Konstellationen V geöffnet 19.00 Filmscreening Erinnerungen an eine Landschaft – für Manuela Gartenbar Workshop
Samstag., 07.09.2024 / 20-23 Uhr Ausstellung Konstellationen V geöffnet zur NACHT DER KUNST 21.00 Live-Musik im Garten von helen of troy Gartenbar Workshop
Sonntag., 08.09.2024 10-18 Uhr Ausstellung geöffnet TAG DES OFFENEN DENKMALS 11.15 Stadtteilführung Von Häusern und Menschen – jüdisches Leben um den Nordplatz mit Annekatrin Merrem und Elisabeth Guhr 14.00 Hörspiel Der Widerhall des Caro-Petschek-Prozesses Publikumsgespräch mit den Künstler*innen und Podium Wir waren Nachbarn mit Elisabeth Guhr & Weitere 15.00 Stadtteilrundgang mit Live-Audiodeskription GehSchichten unserer Häuser 17.30 Live Audiodeskription durch die Ausstellung Konstellationen V Gartenbar mit Kaffee und Kuchen
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaat Sachsen Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Gefördert durch die Stadtbezirksförderung Leipzig Mitte
Die intermediale Themen-Woche KONSTELLATIONEN V beleuchtet Industriegeschichte der Kohle und Nachbarschaft in Leipzig Zentrum Nord.
1924 errichtete das Mitteldeutsche Braunkohlensyndikat ein Wohnhaus in der Richterstraße 4+6 für ihre leitenden Beamten. Hier, im jungen Stadtteil Zentrum Nord/Gohlis Süd, boten ihnen diese stattlichen Wohnungen im Reformstil ein modernes Zuhause. Damals beheimatete das Viertel eine lebendige jüdische Gemeinde und stand mit dem neuen Verwaltungsgebäude sowie dem Wohnhaus des Syndikats am Anfang einer neuen Ära in Leipzig – Aufbruchsjahre.
Die fünfte Ausgabe der Konstellationen verknüpft durch künstlerischen Positionen die Geschichte der Industrie, der Bewohner*innen und der Nachbarschaft, die aus vielen jüdischen Familien Leipzigs bestand.
Verschiedene Künstler*innen zeigen Arbeiten, die sich ästhetisch wie dokumentarisch mit dem Erbe der Mitteldeutschen Kohlenindustrie und der Nachbarschaft 1924 auseinandersetzen – dem Jahr, in dem das Wohnhaus in der Richterstraße 4+6 erbaut wurde. Die Ausstellung findet im denkmalgeschützten Garten sowie auf dem Dachboden und im Keller des einstigen »Beamtenwohnhauses« des MBS statt.
Im idyllischen Garten finden zudem Workshops, Hörspiel-Aufführungen, ein Filmscreening, Podiumsgespräche und Live-Musik statt. Drumherum laden wir Nachbar*innen und Besucher*innen zum Verweilen im Garten, zum Austausch und Gesprächen ein.
Am 8. September um 15 Uhr wird ein Live-Audiodeskription-Stadtrundgang für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten, gefolgt von einer Führung durch die Ausstellung. Die Ausstellung wird auch von Gebärdendolmetschern begleitet. Ermöglicht wird diese Barrierenreduzierung durch eine Förderung der Aktion Mensch.
Wo? Goase e.V. Richterstraße 4, 04105 Leipzig
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaat Sachsen Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Die vierte Ausgabe der Ausstellung macht sich auf die Spuren der Leipziger Braunkohleindustrie
Die Häuser Richterstraße 4 + 6 stecken voller Kohle. Nicht nur heizen die Bewohner*innen nach wie vor mit Braunkohle, auch ihre Geschichte steckt in allen Ecken und Bögen des Grundstücks. Die intermediale Ausstellung KONSTELLATIONEN IV macht diese Geschichte sicht- und erlebbar.
Neun internationale und sächsische Künstler*innen zeigen Arbeiten, die sich ästhetisch wie dokumentarisch mit dem Erbe des Mitteldeutschen Braunkohlesyndikats (MBS) auseinandersetzen. Wir zeigen die Bilder, Installationen, Foto- und 360°-Videoarbeiten im denkmalgeschützten Garten sowie auf dem Dachboden und im Keller des einstigen »Beamtenwohnhauses« des MBS.
Im idyllischen Garten bieten wir Getränke zum Verweilen sowie ein Rahmenprogramm mit Musik, Lagerfeuer und Gesprächen mit Expert*innen für Stadtentwicklung und Braunkohlefolgenutzung und Künstler*innen.
Richterstraße 4 + 6 PREVIEW: Sa, 2. September 2023, 16 bis 23 Uhr im Rahmen der Nacht der Kunst auf der Georg-Schumann-Straße Sa, 09. September 2023, 14 bis 22 Uhr So, 10. September 2023, 11 bis 18 Uhr
Weitere Infos zum Programm und den einzelnen Künstler*innen auf Instagram!
Am 29. April ab 18 Uhr lädt der Goase e.V. zu einem Frühlingsfest mit einem Live-Konzert des Soundkünstlers Gregor Pfeffer. Wir feiern die Premiere des Hörspaziergangs „Konstellationen – GehSchichten unserer Häuser“ und die Eröffnung der Stadtteilwebseite „ueberallgeschichten.de“.
Tanzend eröffnen wir unseren Hörspaziergang durch unser Stadtquartier. Rund um das Mitteldeutsche Braunkohlensyndikat, die sowjetische Schule am Nordplatz, jüdische Geschichte und Fragen nach Gemeinschaft werden in rund 45 Minuten in Erzählungen, Interviews und vielen kleinen Geschichten Konstellationen aus 100 Jahren erinnerter Geschichten erlebbar.
Im letzten Jahr lud der Goase e.V. überdies alle Nachbar*innen, verschiedene Vereine und Künstler*innen zu gemeinsamen Workshops ein, um ein Konzept für eine Stadtteilwebseite zu erarbeiten, die Anfang 2023 umgesetzt wurde. Diese wollen wir nun ebenfalls feierlich eröffnen, ihre Funktionen präsentieren und Ihnen und Euch darin die Möglichkeiten zur Partizipation an einer gemeinsamen digitalen Erzählung und Erinnerung erläutern.
Gemeinsam im Goase-Garten führt uns der Soundkünstler Gregor Pfeffer mit seiner Live-Performance in den Mai.
Adieu April
PROGRAMM:
18 Uhr AUDIOWALK, gemeinsam durch Erzählungen, Interviews und Geschichten aus 100 Jahren unseres Quartiers.
19 Uhr WEBSEITE, eine digitale Erzähl- und Erinnerungsplattform von und für Menschen in unserem Viertel.
20 Uhr LIVE-KONZERT, im Goase-Garten mit Klängen und Musik von Gregor Pfeffer.
Am 16. DEZEMBER laden wir Euch herzlich zum letzten Teil unserer Veranstaltungsreihe “Geschichtete Erinnerungen” in die MEDIZINISCHE BERUFSFACHSCHULE am Richterplatz ein, bei dem wir uns über die Möglichkeiten Digitalen Geschichten-Erzählens und User Experience austauschen wollen und einführend den KURZFILM „HERR HUBERTS HAUS“ zeigen wollen.
Geschichtete Erinnerungen will Vernetzung in unserem Viertel fördern und unsere Geschichte(n) in Zukunft für alle zugänglich machen. Gemeinsam mit Expert*innen des digitalen Geschichte Erzählens im Stadtraum wollen wir herausfinden, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, dem Medium Webseite auch aktiv gestaltend gegenüberzustehen. Ziel ist es, eine Webseite zu gestalten, die die gesammelten Geschichten unseres Hauses und hinzukommend unseres Viertels zu einem Mikrokosmos des gemeinschaftlichen Wissens verbinden soll.
EXPERTEN-INPUT, FILMVORFÜHRUNG UND WORKSHOP LADEN ZU GESPRÄCHEN UND MITGESTALTUNG FÜR JEDE UND JEDEN EIN.
Donnerstag, 16.12. von 16-20Uhr im Hörsaal der MEDIZINISCHEN BERUFSFACHSCHULE, Richterstraße 9-11 Haupteingang mit Filmvorführung und Impulsen zu digitaler Flanerie und Webseiten-Dramaturgie
16-17UHR: KURZFILM „HERR HUBERTS HAUS“,
EIN KLEINERR FILM ÜBER DAS FINANZAMT II AM NORDPLATZ UND KURZINTERVENTIONEN: DIGITALE FLANERIE“
17:30-20UHR: „HOW TO BUILD A WEBSIDE
WIE WEBDESINER MARKUS MEYER SEINE ARBEIT VERSTEHT. WIR WOLLEN IHN FRAGEN, WAS EIGENTLICH BROTKRÜMELNAVIGATION IST UND WIE EIN USER DENKT. WELCHE ROLLE SPIELEN ZUGÄNGLICHKEIT UND USABILITY? UND WARUM BRAUCHEN WIR ÜBERHAUPT EINE WEBSEITE?
UND mit freundlicher Unterstützung der Medizinischen Berufsfachschule der Universität Leipzig
Am 30. November laden wir Euch herzlich zum dritten Teil unserer Veranstaltungsreihe “Geschichtete Erinnerungen” ins BUDDE-HAUS ein, bei dem wir uns diesmal über die Möglichkeiten „DIGITALER RE-PRÄSENTATION“ unseres Viertels austauschen wollen.
Geschichtete Erinnerungen ist ein Projekt, das uns ermöglicht, Vernetzung in unserem Viertel zu fördern und unsere Geschichte(n) in Zukunft für alle zugänglich zu machen. Gemeinsam mit Expert*innen des digitalen Geschichte Erzählens im Stadtraum wollen wir herausfinden, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, dem Medium Webseite auch aktiv gestaltend gegenüberzustehen. Ziel ist es, eine Webseite zu gestalten, die die gesammelten Geschichten unseres Hauses und hinzukommend unseres Viertels zu einem Mikrokosmos des gemeinschaftlichen Wissens verbinden soll.
Wir laden alle Interessierten ein, sich unser Vorhaben anzuhören, Impulse zu geben, Geschichten beizutragen und so das Projekt mitzugestalten.
Mittwoch, 30.11. von 13-17Uhr im BUDDE-HAUS, Musiksalon mit Impulsen zu digitalen Formen der Vernetzung und des Erinnerns von
NADJA RIEDEL VOM REFERAT FÜR DIGITALE STADT denkt ÜBER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN DIGITALER VERNETZUNG nach.
FLORIAN HELLER, DRAMATURG FÜR DIGITALES AM TDJW, erzählt von DIGITALEn FORMEN DES ERINNERNS UND GAMIFIZIERUNG DES ALLTAGS.
Die KÜNSTLERIN GWEN KYRG lotet mittels PARTIZIPATIV TRANSMEDIALEM STORYTELLING die GRENZEn zwischen ANALOGEM UND DIGITALEM aus